Therapien

UNSERE THERAPIEN / PATIENTENINFO

Reflexzonentherapie

 

Auf den Fußsohlen befinden sich bestimmte Zonen, von denen feste Verbindungen (Reflexwege) zu den übrigen Köperregionen bestehen.

Dr. Fitzgerald entdeckte die Einteilung des menschlichen Körpers in zehn Zonen. Längszonen, die vom Kopf zu den Zehen und vom Kopf zu den Fingern verlaufen.

Die Zonen dienen der Diagnostik und der Therapie. Jeder Teil des Körpers ist in einer Reflexzone der Füße zu finden und für bestimmte Körperteile oder Organe reflektorisch zuständig. Wie auf einer Landkarte finden sich alle Organe auf den Fußsohlen wieder. Durch eineTherapie der entsprechenden Stellen am Fuß lassen sich über die Reflexwege die inneren Organe und Störungen ihrer Funktion beeinflussen. Nervenendpunkte / Reflexzonen des Fußes werden mit Hilfe eines Reizes aktiviert und wirken auf den Gesamtorganismus.

 

Wirkung

 

- Aktivierung der Selbstheilungskräfte

- Steigerung der Durchblutung und des Stoffwechsels

- Schmerzlinderung

- Anregung der Ausscheidungsorgane

- Reinigung und Entschlackung über Blase und Darm

- Positive Anregung des gesamten Stoffwechsels aller Organe

- Besserung des Lebensgefühls und Entspannung

- Emotionale Ausgeglichenheit

- Durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte kann ein kurzfristiges

Aufflackern früherer unverarbeiteter Erkrankungen kommen

 

Empfohlen bei:

 

- Akute und chronische Beschwerden aller Gelenken (Wirbelsäule, Hüfte

Schulter)

- Erkrankte und schmerzende Muskulatur

- Leichte Kopfschmerzen bis Migräne

- Funktionsstörungen des Herzkreislaufssystem

- Atemwegserkrankungen

- Beschwerden im Verdauungssystem

- Nieren- und Blasenproblemen

- Erkrankungen im Urogenitaltrakt

- Menstruationsbeschwerden

- Stoffwechselstörungen

- Allergien und Infektionsanfälligkeit

- Bei degenerativen Erkrankungen können die Begleitsymptome verbessert

werden

 

Nicht empfohlen bei:

 

- Akuten Entzündungen im Venen- und Lymphsystem

- Infektiöse und hoch fieberhafte Erkrankungen

- Operativ zu erfassende Krankheiten

- Risikoschwangerschaften

- Gangrän am Fuß

- Bestimmte akute Erkrankung der Fußgelenke

Kurzentrum Kellenhusen

 

Strandpromenade 15

23746 Kellenhusen

Tel: 04364 - 47 17 586

k.j.leuthold@gmail.com

Bindegewebetherapie

 

Es ist eine Form der Reflexzonentherapie. Grundidee hinter diesen Techniken ist, dass die Behandlung nicht nur lokale Effekte am Ort des Körpers bewirken soll, sondern über bestimmte Nervenreizungen (Reflexe) sollen sich auch Fernwirkungen auf innere Organe erzielen lassen. Bindegewebetherapie behandelt hauptsächlich Zonen im Bereich des Rückens. Es werden Verklebungen der Unterhaut gelöst und über Reflexwege Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen genommen.

Die Fernwirkung auf innere Organe kommt zustande durch:

Die Haut wird von Nervenfasern versorgt, die ihren Ursprung jeweils in einem bestimmten Abschnitt der Wirbelsäule haben. Hautpartien, die von dem selben, zwischen den Wirbeln hervortretenden Nervenstrang versorgt werden, bezeichnet man als ein Segment. Zu einem solchen Segment gehören jedoch nicht nur die entsprechenden Hautpartien, sondern auch die inneren Organe, die von dem selben Nervenstrang versorgt werden. Organe lassen sich so durch eine Therapie des Hautsegmentes positiv beeinflussen. Senkrecht zur Wirbelsäule verlaufende definierte Zonen, die einem Organ zugeordnet sind. Findet man in dieser Zone Verklebungen, kann dies auf Störung der Organfunktion deuten. Spezielle Grifftechniken üben dabei eine besondere Art von Reiz aus. Mittels starken Zugs kommt es zu einer starken Rötung im betroffenen Hautareal. Zu Beginn einer Behandlungsserie kann die Bindegewebetherapie als recht unangenehm empfunden werden. Das ändert sich jedoch zu einem Wohlgefühl, wenn sich die Entsäuerung und Verklebung des Gewebes auflösen. Während der Behandlung sollte ein helles, klares Schneidegefühl im behandelten Gewebe auftreten.

 

Wirkung

 

- Lokale und allgemeine Steigerung der Durchblutung, Senkung von Blutdruck

und Pulsfrequenz

- Entspannung der Muskulatur, Lösen von Verklebungen zwischen Oberhaut zur

Unterhaut und zwischen Unterhaut zur Muskelhüllen

- Verbesserte Wundheilung, Schmerzlinderung

- Ausgleich der Gewebeelastizität, Entschlackung des Gewebes

- Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen

- Verbesserung der Gelenkfunktion bei Störungen mit

Bewegungseinschränkungen

- Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe, Entspannung von Haut und

Bindegewebe

- Beeinflussung des vegetativen Nervensystems

- Ideal in Kombination mit Wärmebehandlung und Bewegungstherapie

 

Empfohlen bei:

 

- Orthopädischen Erkrankungen

- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises im chronischen Stadium

- degenerative Wirbelsäulen- oder Gelenkerkrankungen

- Tennisellbogen

- Neurologischen Störungen

- Sensibilitätsstörungen

- Neuralgien, Paresen und Spastiken

- Erkrankungen der inneren Organe

- Atemwegserkrankungen

- Erkrankungen der Verdauungsorgane

- Beschwerden im Uro-Genitalbereich

- Gefäßerkrankungen

- Arterielle Durchblutungsstörung

- Arteriosklerose

- Migräne

- Hauterkrankungen aufgrund reflektorischer Verspannungen

- Allgemeine Überbelastung

 

Nicht empfohlen bei:

 

- Lungenentzündung

- Herzinfarkt

- frischer Schlaganfall

- Akute Nervenwurzelentzündungen

- Akute entzündliche Prozesse

- Epilepsie

Lymphtherapie

 

Ab- und Weiterführung der Gewebeflüssigkeit über Lymphgefäße rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe, die äußerst angenehm und sehr sanft sind. Mit an- und abschwellenden Bewegungen werden Lymphabflussbahnen freigemacht. Die speziellen Grifftechniken beschleunigen das Abfließen in das venöse System, was zu einer Entstauung des Gewebes führt. Im Rahmen der komplexen physikalischen Entstauungstherapie, bestehend aus der Lymphtherapie, der Kompressionsbehandlung, Bewegungstherapie und Hautpflege, werden Ödeme unterschiedlichster Genese behandelt.

 

Wirkung

 

- Entstauung von Gewebe und Entwässerung von Körperregionen

- Entspannung von Gewebe

- Wirkt entgiftend und entschlackt

- Lymphabfluss wird aktiviert

- Verbesserte Lymphtransportkapazität

- Eigenmotorik der glatten Muskulatur der Lymphgefäße wird verbessert

- Neubildung von Lymphgefäßen an Unterbrechungsstellen

- Besitzt eine beruhigende Wirkung

- Schmerzlinderung

- Lymphe wird abdrainiert

- stärkt das Abwehrsystem

- Frisches, sauerstoffreiches Blutplasma und andere Substanzen können das Gewebe wieder ernähren und regenerieren

 

Empfohlen bei:

 

- Ödeme nach Zerrungen, Verstauchungen, ausgekugelten Gelenken und Blutergüssen

- Atemwegserkrankungen mit starker Verschleimung

- Zustand nach grippalen Infekten

- Chronische Schleimhautkatarrhen

- WS-Syndrom

- Nervenproblemen und Nervenschmerzen

- Zustand nach Appoplex

- Morbus Sudeck

- Bestimmte Formen der Migräne

- Ödeme nach Knochenbrüchen

- Beinlymphödeme nach Genitalkrebsoperationen

- Beinödeme bei venöser Insuffizienz (z.B. Krampfadern, Zustand nach tiefer Venenthrombose, offene Beine, Dekubitus)

- Ödeme nach Operationen

- Nachsorge bei Krebs

- rheumatische Ödeme

- chronisch entzündliche Ödeme

- Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen)

- Lymphödeme (primärer und sekundärer Art)

- Fettödeme und idiopatische Ödeme

- Phlebödeme (venöser o. postthrombotischer Art)

- Nachbehandlung operativer Eingriffe

- Bei Lymphknoten Entfernung

 

Nicht empfohlen bei:

- Asthma bronchiale

- Schwere (unbehandelte) Herzinsuffizienz

- Oberflächliche Venenentzündungen und Thrombosen

- unbehandelte Tumorkrankheiten

- Akuten Entzündungen, akuten Ekzemen im Ödemgebiet

Karin Leuthold

 

Fußpflegerin, Med. Masseurin

mit eidgenössischem Fachausweis